Mit der Verwirklichung des Radwegekonzeptes soll die Stadt Buttstädt an die überregionalen Radwegnetze (Finne/Laura/Ilmtal-Radwanderweg) angeschlossen werden. Dank der vorhandenen Verkehrsinfrastruktur, hier besonders der Bahnhof in Verbindung mit der Pfefferminzbahn, eignet sich  Buttstädt sehr gut als Start- bzw. Endpunkt von Radwegtouren. Einmal in der Landgemeinde mit dem Rad unterwegs können die Weinberge, Steppenwiesen und der Stausee zwischen Klein- und Großbrembach, die historische Altstadt und der Camposanto in Buttstädt sowie die malerische Landschaft des Thrüniger Beckens bestaunt werden.

Noch heute ist Buttstädt als Stadt der Märkte aus Zeiten des Mittelalters bekannt. Viehhandel und Ochsenmärkte prägten die Stadt an der Via Regia. Mit Schaffung der Radwege können Besucher der heutigen Traditionsmärkte nicht nur per Auto und Bahn, sondern auch per Rad anreisen.

Doch bleibt man in der Landgemeinde selbst profitieren auch die  Bürger vor Ort. Die umliegenden Ortschaften können mithilfe der Radwege sicher per Fuß und Rad erreicht werden. Der Weg zur Arbeit oder Schule mit dem Fahrrad kann problemlos zurückgelegt werden. So vereint sich umweltbewusstes Handeln mit Förderung der eigenen Gesundheit. Es wird den Sinnen wieder ermöglicht die Flora und Fauna wahrzunehmen, Stress kann reduziert und auch soziale Kontakte durch Interessengruppen gestärkt werden. Die Vernetzung der Ortschaften bietet den Anwohnern der Dörfer eine bessere Anbindung an Buttstädt und durch öffentliche Verkehrsmittel erreichbare Großstädte in der Umgebung. 

Und wer sich nun die Frage stellt "Was tun, wenn mein E-Bike geladen werden muss?" brauch sich keine Gedanken machen. Mitten in Buttstädt, am Roßplatz, steht eine Ladesäule für E-Bikes. Die Ladezeit kann man sich mit einem Rundgang durch die historische Altstadt oder einem Café-Besuch gleich nebenan vertreiben. 

Hier finden Sie eine Karte zur Übersicht des Radwegekonzeptes.